Gerade in dieser Jahreszeit wächst das Interesse der Tierhalter an einem geeigneten Parasitenschutz für ihren Vierbeiner. Immer mehr Menschen suchen vor allem eine Alternative zur „chemischen Keule“ und greifen somit auf die vom Handel angebotenen diversen Knoblauchpräparate zurück. Auch im Internet findet der Interessierte immer häufiger „Rezepte“ zur preiswerten Herstellung eines „Parasitenschutzes“.
Dem Knoblauch (Allium sativum), welchem zu Recht eine Heilwirkung zugesprochen wird, kann aber bei den Tieren – anders als beim Menschen - zu ernsthaften gesundheitlichen Folgen führen.
Das in diesen Knollen enthaltende N-Propyldisulfid führt zur Bildung von Heinz-Körpern in den roten Blutkörperchen (Erythrozyten), welche wiederum ein Aufplatzen der Blutzellen (Hämolyse) zur Folge haben.
Bereits geringe, täglich mit dem Futter aufgenommene Mengen Knoblauch, können zu lebensbedrohlichen Zuständen führen.
Eine mittelgroße Zwiebel, egal ob diese roh oder gekocht gefressen wird, kann einem kleinen Hund bereits ernsthafte gesundheitliche Schäden zufügen.
Abschließend sei noch gesagt, dass weder eine gesundheitsfördernde Wirkung noch ein Schutz vor Parasiten bisher nachgewiesen werden konnte.
Woran erkenne ich eine Knoblauchvergiftung?
· Zittern
· unsicherer, taumelnder Gang
· Erbrechen
· Durchfall
· evtl. rot-braun verfärbter Urin
· Abgeschlagenheit
· Appetitlosigkeit
· schnelle Atmung
· schneller Puls
Was tun bei einer Knoblauchvergiftung?
Das Mittel muss abgesetzt und das Tier sofort zum Tierarzt gebracht werden!
Suchen Sie eine Referentin für Ihren Stammtisch oder eine ähnliche Veranstaltung?
Kontaktieren Sie mich.
© Ihre Tierheilpraktikerin Kerstin Dupuis

